share

Lidchirurgie

Die Lidregion stellt die wichtigste ästhetische Einheit des Gesichtes dar. Bereits kleine Veränderungen im Lidbereich beeinflussen wegen des „Blickfangcharakters“ dieser Region die Gesichtsästhetik deutlich. Korrekturen von Schlupflidern stellen deshalb den operativen Eingriff dar, der mit Abstand die größte relative ästhetische Verbesserung gemessen am operativen Aufwand ermöglicht.



Die von uns eingesetzt Operationstechnik zielt auf eine größtmögliche Sicherheit für die Patienten gepaart mit hoher ästhetischer Effektivität des Eingriffes ab. Über 1500 Eingriffe im Ober- und Unterlidbereich in den vergangenen Jahren haben einen hohen technischen Standard definiert. In der von uns eingesetzten Technik ist die Operation wenige Wochen nach dem Eingriff nicht mehr auszumachen. Damit wird ein natürliches, Ergebnis erreicht, das dem Wunsch Rechnung trägt zwar sehr gut aber nicht „operiert“ auszusehen.

Das Beratungsgespräch

Wie bei allen ästhetischen Eingriffen wird zunächst gemeinsam mit unseren Patienten der individuelle Behandlungswunsch definiert. Für die Durchführung der Lidchirurgie sind einzelne Voraussetzungen zu beachten (Oberlid: Abstand zur Augenbraue; Unterlid: Straffheit des Lidapparates), die die Operationstechnik beeinflussen. Unsere Philosophie in der Lidchirurgie ist es, Ihre persönlichen anatomischen Voraussetzungen mit dem individuellen Behandlungswunsch zu vereinen.

Die Operation

Unmittelbar vor dem Eingriff werden die Schnittgrenzen präzise eingezeichnet und entschieden, ob lediglich Haut oder auch Anteile des Fettgewebes der Lidregion entfernt werden müssen. Die Lidchirurgie wird in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Bei sehr ängstlichen Patienten kann ½ Stunde vor dem Eingriff ein angstlösendes Medikament gegeben werden. Mit Ausnahme der örtlichen Betäubung, die einen für einen kleinen Moment ein leichtes Brennen verursacht, ist der Eingriff vollkommen schmerzfrei. Nach dem Eingriff muss über ca. 30min. die Lidregion gekühlt werden, um das Ausmaß der Blutergussbildung auf ein Minimum zu reduzieren.

Nach dem Eingriff

Es ist günstig, zu Hause noch über einige Stunden intensiv die Lidregion zu kühlen. Da kleine Blutergüsse und Schwellungen nach der Operation nicht vermeidbar sind, ist es günstig, für einige Tage eine Sonnenbrille zu tragen. Kontaktlinsenträger müssen für ca. eine Woche eine Brille tragen. Blutergüsse und Schwellungen klingen nach etwa 1 Woche ab; danach ist man wieder voll gesellschaftsfähig. Das Nahtmaterial wird nach 1 Woche entfernt.

Risiken des Eingriffs

Es gelten die allgmeinen Risiken operativer hautchirurgischer Eingriffe; hierzu gehören Blutergüsse, Schwellungen, Infektionen, Nervenverletzungen sowie Lidkantenverziehungen. Mit Ausnahme von Blutergüssen und Schwellungen treten andere Risiken sehr selten auf. Wir haben in den letzten Jahren über 1500 lidchirurgische Eingriffe erfolgreich durchgeführt.

Häufigste Frage von Patienten:

Ändert sich durch einen lidchirurgischen Eingriff meinTypus?

Nein – Ziel der Behandlung ist es, keinen anderen Menschen aus Ihnen zu machen. Vielmehr geht es darum, einen Ursprungszustand (vor Erschlaffung des Lidapparates) wieder herzustellen. Ein ganz natürliches Aussehen ist dabei unser Ziel

Die Behandlung

Filler werden in halbsitzender Position mit Mikrokanülen oder stumpfen supraelastischen Mikrokanülen injiziert. Zunächst wir das Behandlungsareal mit sterilen Kompressen gereinigt. Die Injektion selbst ist nur wenig schmerzhaft.

Volumenaufbau mit stumpfen supraelastischen Mikrokanülen:

Neueste Entwicklungen im Bereich des Volumenaufbaus im Gesichtsbereich ermöglichen eine sehr schonende Injektionstechnik über nur einen oder sehr wenige Zugänge. Ihr Vorteil: Es werden keine vielen Einstiche mehr vorgenommen, die mögliche Mikroblutungen und kleine Blutergüsse provozieren. Vielmehr wird an einer Stelle eine stumpfe Mikrokanüle eingebracht, über die eine größere Gesichtspartie behandelt werden kann, ohne immer wieder neue Einstiche vorzunehmen. Die Kanüle gleitet an Bindegewebsfasern vorbei, ohne diese zu Verletzen, sodass auch unmittelbar nach der Behandlung keine Spuren der Therapie sichtbar sind. Das Verfahren eignet sich im Besonderen zum Volumenaufbau an den Wangen sowie unterhalb der Augen (Therapie müder Augenringe).

Eigenfettransplantationen

Vorteil der Eigenfetttransplanatation ist die Tatsache, dass autologen Material (also Ihr eigenes Gewebe) eingebracht wird und damit Fremdreaktionen extrem selten sind. Das Fettgewebe wird durch Mikroaspiration im Bereich des Unterbauches gewonnen und nach einem speziellen Verfahren homogenisiert und zur Injektion vorbereitet. Eigenfett bleibt bis zu 2 Jahren am Injektionsort und eignet sich besonders gut zum Volumenaufbau im Gesichtsbereich.

Nach der Injektion wird das Behandlungsareal noch kurzzeitig komprimiert und gekühlt, um Mikroblutungen an der Einstichstelle zu vermeiden. Direkt nach der Therapie sind Sie wieder komplett gesellschaftsfähig.

Häufige Fragen der Patienten/Patientinnen

Ist das Gesicht nach der Behandlung unnatürlich geschwollen?

Nein – die Behandlung wird präzise durch die Wahl der Injektionspunkte, die Injektionstechnik, das Präparat und das injizierte Volumen gesteuert. Ziel ist ein natürliches Aussehen. Eine Überbehandlung kann jedoch zu Schwellungen führen, die sich allmählich wieder zurückbilden. Ziel unserer Behandlungen ist jedoch, Ihren natürlichen Typus zu erhalten und ein künstliches, überbehandeltes Aussehen sicher zu vermeiden.

Gibt es Erfahrungen in der Langzeittherapie?

Filler werden bereits seit vielen Jahren in der ästhetischen Medizin eingesetzt. Die von uns verwendeten Präparate renommierter Hersteller weisen ein Höchstmaß an Sicherheit auf; dies gilt natürlich besonders für Eigenfettbehandlungen, da hier Ihr eigenes Material injiziert wird.

Wie oft darf eine Behandlung durchgeführt werden?

Der Anwendungshäufigkeit sind keine Grenzen gesetzt. Da sich nach ca. 6 Monaten der Ausgangsbefund wieder langsam einstellt, können dann die Behandlung immer besser den persönlichen Bedürfnissen der Patienten angepasst werden.

Wann ist eine Behandlung mit Fillern kontraidiziert?

Bei Neigung zu bestimmten, seltenen Autoimmunerkrankungen, Granulomneigung und Gerinnungsstörungen sollte eine eine Behandlung mit Fillern verzichtet werden.